Die Zukunft des Ehrenamts: Ergebnisse einer CKD-Umfrage zum Jahresthema 2024: I love New Ehrenamt und Trends im freiwilligen Engagement

Warum die Zukunft des Ehrenamts jetzt so wichtig ist
Das Ehrenamt steht an einem Wendepunkt. Gesellschaftlicher Wandel, demografische Entwicklungen und neue Erwartungen der Engagierten prägen, wie sich das freiwillige Engagement in Zukunft entwickelt. Die CKD-Umfrage zum Jahresthema „I love New Ehrenamt“ liefert wertvolle Einblicke in diese Veränderungen – und zeigt klar, welche Faktoren darüber entscheiden, ob Menschen sich engagieren und dabeibleiben.
Mit 54 Teilnehmenden ist die Studie nicht repräsentativ für Gesamtdeutschland, aber sie zeigt Trends, die in vielen sozialen Organisationen (verstärkt auch im kirchlichen Bereich) spürbar sind. Genau deshalb ist ihre Aussagekraft so wichtig für alle, die sich mit der Zukunft des Ehrenamts beschäftigen.
Wer engagiert sich heute? Ein Blick auf Alter und Geschlecht
Die Ergebnisse bestätigen bekannte Entwicklungen im caritativen Engagement:
- Mehrheitlich engagieren sich Frauen.
- Das Durchschnittsalter liegt bei 55+.
Diese Struktur findet sich in vielen sozialen Verbänden wieder – und stellt Organisationen vor die Frage, wie sie jüngere Zielgruppen für die Zukunft gewinnen können.
Positiv: Engagierte sind im Schnitt zufriedener mit ihrem Leben als Nicht-Engagierte. Das deckt sich mit bundesweiten Engagement Studien und zeigt: Ehrenamt stärkt Wohlbefinden und Sinn.
Warum Menschen sich engagieren – die wahren Motive
Ein zentrales Ergebnis der Studie: Ehrenamt wird aus tiefen, sinnorientierten Gründen ausgeübt. Die wichtigsten Motive sind:
- Etwas Gutes tun
- Wissen und Fähigkeiten einbringen
- Gemeinschaft erleben
- Den eigenen Glauben leben
Bemerkenswert: Keiner der Befragten engagiert sich wegen des Lebenslaufs. Das Ehrenamt bleibt ein Ort des Gebens. Genau das stärkt seinen Wert für die Gesellschaft.
Wertschätzung im Ehrenamt: Was Engagierte wirklich brauchen
Wenn über die Zukunft des Ehrenamts gesprochen wird, fällt ein Begriff immer wieder: Wertschätzung.
Die Studie zeigt klar, welche Formen Engagierte sich wünschen:
- Weniger Bürokratie
- Mehr Unterstützung durch Hauptamtliche
- Kommunikation auf Augenhöhe
- Gemeinsame Erlebnisse als Anerkennung
- Optionale Anerkennung (z. B. Ehrenamtskarte)
Geld spielt nur eine sehr geringe Rolle. Entscheidend ist eine Kultur der Achtung, des Respekts und der guten Zusammenarbeit.
Wie viel Zeit wollen Engagierte investieren?
Ein überraschend harmonisches Bild:
- 80 % wünschen sich flexible Zeiteinteilung.
- 70 % möchten sich dennoch langfristig engagieren.
- Nur 20 % bevorzugen projektbezogene Kurzzeit-Engagements.
Das zeigt: Die oft angenommene „Schnell-und-kurz“-Mentalität stimmt so nicht. Menschen wollen verlässlich helfen – aber in ihrem eigenen Rhythmus. Für Organisationen bedeutet das: Strukturen schaffen, die beides ermöglichen.
Ehrenamt als Beitrag zur Demokratie
Die politische Dimension des Ehrenamts wird in der Studie deutlich sichtbar:
- Eine große Mehrheit sieht freiwilliges Engagement als wichtig für die Demokratie.
- Viele sind überzeugt, dass jede*r, der kann, sich engagieren sollte.
Gleichzeitig wird deutlich:
Ehrenamt kostet Zeit – und nicht alle können sie aufbringen. Vollzeitberufstätige und Menschen mit Care-Verantwortung stoßen besonders häufig an Grenzen. Das sollte bei künftigen Engagement Angeboten mitgedacht werden.
Was sich in Organisationen ändern muss
Die Studie zeigt erheblichen Veränderungsbedarf in sozialen Organisationen. Vor allem fünf Bereiche sind zentral für die Zukunft des Ehrenamts:
- Kommunikation auf Augenhöhe: Über 60 % wünschen sich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.
- Mehr Gestaltungsspielraum für Engagierte: Ehrenamtliche wollen mitreden und mitgestalten.
- Neue Zielgruppen ansprechen: Diversität erhöht die Wirksamkeit.
- Digitalisierung verbessern: Digitale Tools müssen sinnvoll und niedrigschwellig genutzt werden.
- Bürokratie abbauen: Unnötige Formalitäten sind einer der größten Engagement-Killer.
Organisationen, die diese Bereiche professionell angehen, haben deutlich bessere Chancen, Engagierte langfristig zu binden.
Welche Rolle spielt der Glaube im Engagement?
In einem katholischen Verband naheliegend: Die Frage nach der spirituellen Motivation.
- Über 50 % der Befragten halten den Glauben für ihr Engagement für wichtig.
- Fast ebenso viele sehen ihn als weniger bedeutend.
Das zeigt: Glaube bleibt ein elementarer, aber nicht ausschließlicher Beweggrund.
Welche Begriffe passen zur Zukunft des Ehrenamts?
„Ehrenamt“, „freiwilliges Engagement“ oder „soziales Engagement“?
Die Studie zeigt: Die meisten Engagierten sind offen gegenüber verschiedenen Begriffen.
Wichtig ist nicht die Bezeichnung – sondern:
👉 Dass Menschen sich wertgeschätzt fühlen und mitgestalten können.
Fazit: Die Zukunft des Ehrenamts ist eine gemeinsame Aufgabe
Die CKD-Studie zeigt klar: Das Ehrenamt verändert sich – und bietet große Chancen.
Für Engagierte bedeutet das:
- Sie finden Sinn, Gemeinschaft und Lebenszufriedenheit.
Für Organisationen bedeutet das:
- Sie müssen flexibler, digitaler und partizipativer werden.
Für die Gesellschaft bedeutet das:
- Ehrenamt bleibt eine entscheidende Kraft für Zusammenhalt und Demokratie.
Die Zukunft des Ehrenamts entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen – wertschätzend, offen und mutig.
Alle Ergebnisse und Details zur Umfrage findest du hier!
Dieser Text wurde KI-gestützt erstellt.
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